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Komfort und Innovationen

Lärmschutz
Fahrbahnbelag
Fahrbahnquerschnitt
Ingenieurbauwerke
Neue Anschlussstelle
Serviceeinrichtungen
Landschaftspflege
Entwässerung
Planfeststellung


Lärmschutz

Umfassende Lärmschutzmaßnahmen verbessern die Situation der Autobahnanlieger künftig deutlich. Die neuen Lärmschutzwälle und -wände wurden für den prognostizierten Verkehr für das Jahr 2020 dimensioniert. Auf den Fahrbahnen wird zu 95% ein lärmmindernder Belag verwendet.


Fahrbahnbelag


Auf Grund höchster Innovationskraft in der Planungsphase und hochmoderner technischer Ausstattung aller am Bau beteiligten Firmen schöpfen wir das Qualitätspotenzial modernen Fernstraßenbaus voll aus. Wir bauen die Straßendecke überwiegend mit Waschbeton. Er ist vor allem bei Nacht hell und bei Regen griffig und führt zu kürzeren Bremswegen. Die Autobahn ist somit für alle Verkehrsteilnehmer sowie auch für das Straßenbetriebspersonal insgesamt sicherer.

Waschbeton besitzt als Fahrbahnbelag eine mindestens doppelt so lange Lebensdauer wie Asphalt. Der Fahrbahnbelag ist insgesamt formstabiler, witterungsresistenter und haltbarer als herkömmlicher Belag und benötigt daher einen geringeren Unterhaltungsaufwand. Dies wiederum bedeutet insgesamt weniger Staus. Die neuen Fahrspuren sind deutlich länger in einwandfreiem Zustand verfügbar. Eine Fahrbahn aus Waschbeton muss erst nach rund 30 Jahren erneuert werden. Auf Waschbeton entstehen in der Regel auch keine Spurrillen. Der Belag wirkt sich vor allem für die Anwohner entlang der Strecke geräuschmindernd aus.

Der Waschbeton wird mit einem Betonfertiger eingebracht. Die Betondecke muss mit Fugen hergestellt werden. Für die Ebenheit der Oberfläche existieren Vorschriften, die selbstverständlich streng eingehalten werden. Die Deckenstärke auf der 37 km langen Ausbaustrecke beträgt 27 Zentimeter. Stellenweise kommt gemäß Planfeststellung auch lärmmindernder, offenporiger Asphalt (OPA) zum Einsatz. Dies ist in den Bereichen Augsburg Ost und Odelzhausen der Fall.


Fahrbahnquerschnitt


Die gesamte Strecke wird in beiden Richtungen jeweils auf drei Spuren plus Standstreifen erweitert. Die Baumaßnahmen beruhen auf einer kompletten Neuplanung. Das Projekt wird in einer logistischen Herausforderung bei einem täglichen Verkehrsaufkommen von bis zu 100.000 Fahrzeugen bewältigt. 

Der neue Aufbau der A8 zwischen Augsburg und München hat durchgängig einen Fahrbahnquerschnitt mit sechs Fahrstreifen und zwei Standstreifen. Die Fahrbahnbreite beträgt nach dem Ausbau
36,5 m inklusive Mittelstreifen. Vor dem Ausbau betrug sie ca. 21 m.


Ingenieurbauwerke


Die im Konzessionsabschnitt vorhandenen Bauwerke reichen teilweise in ihren Abmessungen für den neuen sechsstreifigen Querschnitt plus Standspur nicht aus. Daher werden diese abgebrochen oder neu errichtet. Insgesamt betrifft die Maßnahme 122 Bauwerke
(29 Überführungen, 67 Unterführungen und Durchlässe, davon 61 neu zu errichtende Bauwerke im Bereich der Ausbaustrecke und 26 Regenrückhaltebecken). Nahe Augsburg wurde bereits vor unserer Baumaßnahme die neue Lechbrücke Gersthofen sechsstreifig ausgebaut.


Neue Anschlussstelle


Im Zuge der Erweiterungen entstand eine neue Autobahnanschlusstelle bei Derching. Somit erhöht sich die Zugänglichkeit der Fernstraße erheblich.


Serviceeinrichtungen


Im Rahmen von Bauphase 2 wird ein neuer Parkplatz mit WC-Anlage auf Höhe Derchinger Berg Nord und zwei auf der Höhe Adelzhausener Berg Nord und Süd errichtet.


Landschaftspflege


Es werden vielfältige Schutz-, Gestaltungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Einbindung der ausgebauten Autobahn in die Landschaft vorgenommen. So entstehen beispielsweise zahlreiche trassennahe Ausgleichsflächen. Auch an den Gewässerquerungen werden eingehende Maßnahmen getroffen.


Entwässerung

Es sind umfangreiche Schutzmaßnahmen für die Gewässer und das Grundwasser vorgesehen. Das Niederschlagswasser von der Autobahn wird gesammelt und in Absetz- und Regenrückhaltebecken aufgefangen.


Planfeststellung

Die Planfeststellung wurde vorab durch die Autobahndirektion Sübbayern unter Integration der Anlieger durchgeführt und damit die heutige Ausführungsphase optimal vorbereitet.

 

 
 

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